Peace & Quite – Meine kleine Auszeit für den Alltag

Als Mama ist man ja immer und ständig in Bewegung und unter Strom. Kinder versorgen, verarzten, unterhalten, trösten, kuscheln. Schlafi anziehen. Haushalt, Wäsche, Kochen. Ich habe mir angewöhnt, mir hier und da eine kurze Auszeit einzuräumen und so bin ich nicht immer gar so ausgebrannt. Ersetzt natürlich keine richtige Pause, aber meine #MamaPowerPause eignet sich hervorragend für Zwischendurch. Los geht´s:

#Auto fahren
Wenn die Kinder im Auto sitzen. Und jeder an seinem Platz sitzt; und alle angeschnallt sind, dann ist alles gut. In dem Moment bin ich gechillt. Ich atme. Dann fahre ich runter; irgendwie schon automatisch. Ehrlich gesagt, ich liebe auch meine klischeehafte Familienkutsche. Die Perfekte Bühne für eine Auszeit, wie ich seit diesem Blog festgestellt habe. Da bin ich gleich mal ohne großes Zutun gechillt.

# my phone, my love
Zum Abschalten setz ich mich gerne an mein Handy. Nachrichten lesen & schreiben. Karten spielen. Wenn ich nicht so viel Zeit habe, spiele ich Solitär. Wenn ich mehr Zeit habe, spiele ich HayDay. An der roten Ampel, an der Kasse, beim Arzt im Wartezimmer. Toilette (lach). Im Aufzug, oder wenn ich an der Kaffeemaschine auf meinen Kaffee warte. Ideen zu neuen Blog Posts habe ich meistens auch unterwegs, die schreib ich mir dann gleich auf.

#Music –  These are special Times
Also ich kann es nur sagen wie es ist, wenn ich genervt bin oder im Stress, dann hilft mir die Musik schon sehr. Hört sich jetzt etwas banal an, aber so ist es. Natürlich nicht irgendwas und irgendwo. Ich höre Musik im Auto. Und wenn ich alleine bin, dreh ich die Mucke richtig auf und singe mit. Ich kann überhaupt nicht singen und muss deswegen schon selber lachen. Aber egal, es ist einfach eine riesen Gaudi. Und das ist jetzt echt etwas pervers und total absurd, aber ich höre Weihnachtslieder von Celine Dion. Dieses „Adeste Fideles“ oder „Christmas eve“ holt mich raus, aus den tiefen Loch von Stress-City. Und am besten zu den Jahreszeiten, wenn Weihnachtslieder grad gar nicht passen.

Musik ist so persönlich und das ist so nur für mich. Auch ein richtig alter, staubiger Klassiker, der immer noch so total cool ist… „Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii… lala la lalala lala la lala,  lalala lala lalalaaa…. Hmm hmmm hmmm hmm hm hm hmmm….“. Einfach toll. Den summ ich dann den ganzen Tag vor mich her.

#Verantwortung/Aufgaben abgeben
Nach dem Abendessen gibt’s einen Ablauf, der immer wieder auf dieselbe Art und Weise abläuft. Als erstes müssen die Kinder ins Bett. Die Kinder hochbringen, Schlafi anziehen, Zähne putzen, bettfertig machen. Papa Ritual. Und dann komm ich. Eigentlich mache solche Sachen immer komplett ich, bis auf das Papa Ritual natürlich. Der Papa ist für das Abenteuer da, In den Wald gehen, Ameisen anschauen. Fahrrad fahren. Fußball schauen. Aber ehrlich? Den Schlafi kann auch mal der Papa anziehen, er hat ja auch den Großen den ganzen Tag nicht gesehen und die Mama muss ja auch nicht immer alles alleine machen. Aber ich… ich kann in der Zwischenzeit in Ruhe mein Abendessen fertig essen, unbezahlbar!

#Grundordnung
Was mich auch stresst sind nicht nur manchmal die Kinder oder die ganze Arbeit die wir Mamas so haben, mich stört es auch wenn keine Grundordnung herrscht. Das mag jetzt etwas perfektionistisch klingen, ist es auch vielleicht. Aber bei mir liegen keine Klamotten im Raum verteilt herum. Der Tisch ist stets abgeräumt und ich mag es auch nicht, wenn überall Gläser rumstehen. Um genau zu sein, hat alles seinen Platz. Jede Mütze, jede Decke, der Maxi-Cosi (steht bei uns im Wohnzimmer rum), das Laufrad vom Großen.

Ich habe kein Problem mit Unordnung, nicht falsch verstehen, in meinem Bad liegt oft noch meine Reisetasche mit Klamotten vom Urlaub von vor einer Woche, die ich noch nicht rausgeräumt habe. Meine Ablage… Gütiger Gott. Aber sonst so; ich habe gerne eine Grundordnung. Die Stühle stehen ordentlich am Tisch. Die Sofadecke zusammengelegt an der richtigen Stelle. Die Kissen ordentlich. Ich finde da sieht es gleich viel gemütlicher aus und nicht wie bei Hempels und ehrlich gesagt kann man auch mal Überraschungsbesuch empfangen, ohne gleich in Panik auszubrechen. Kinderspielzeug liegt in einem bestimmten Radius verteilt, mehr oder weniger ordentlich, aber das braucht auch nicht immer ordentlich sein. Schuhe gehören in den Flur, Jacken an die Garderobe.

Da geht’s im Treppenhaus gleich weiter. Wir haben mit dem Dachstudio 3 Stockwerke. Ich werde nicht für jeden Gegenstand in den 3. Stock laufen, nur um ihn aufzuräumen. Daher legen wir die Sachen immer auf die Treppe. Der nächste der hochläuft, muss sie mitnehmen. Manchmal bedarf es eben einen Gang nach oben, um mal alles von der Treppe zumindest in die richtige Richtung zu befördern.

#make it easy
Manchmal muss man es sich einfach ein bisschen schönmachen. Wenn der Papa mit dem Großen Fahrrad fahren will, bitte. Ich nutze dann die Zeit aber nicht zum Wäsche waschen, obwohl ich das tatsächlich könnte, die Berge von Wäsche brüllen mich schon mit fiesem Blick an: Wasch mich!“ (kein Grund gleich so laut zu werden). Ich lese dann ein Buch, oder ich setz mich einfach mal vor die Glotze und schau Greys Anatomy. Oder ich schreib einen neuen Blog-Artikel.

Bevor ich mir den Stress mit der Wäsche mache, die ich nicht mehr geschafft habe, während mein Sohn in der Kita war, schnapp ich mir einfach beide nach der Kita und wir gehen zusammen in den Keller.  Saugen und wischen geht nicht mit dem Großen. Aber Wäsche geht immer. Das ist mein Joker.

Also wenn ich dann mal Wäsche waschen muss, weil uns die saubere Wäsche schlichtweg ausgeht, dann schnapp ich mir meine Zwerge und wir machen es uns im Keller gemütlich. Ich mache gemütlich die Wäsche, während meine Kinder im großen Kellerraum schön spielen. Manchmal assistiert mir sogar der Große beim Waschmittel einfüllen oder Wäsche in den Trockner befördern. Und er hat großen Spaß dabei. Und ich bin entspannt, weil ich das heute auch noch geschafft habe.

#Die Ampel
An der Ampel stehen und warten bis es endlich grün wird?! Sensationell. Das öffnet einem Tor und Tür. Je länger warten, desto besser. Man kann sich im Schnellmodus den Zeigefinger feilen (natürlich habe ich eine Nagelfeile im Auto), man könnte im Super-Schnellmodus eine Nachricht schreiben. Manchmal schau ich mich im Spiegel an und kontrolliere ob meine Augenbrauen ordentlich gezupft sind. Dann trinke ich einen Schluck Wasser und schau mir die anderen Autofahrer an und frag mich was wohl ihre Geschichte ist. Und manchmal spiele ich, wie schon erwähnt, Karten am Handy. Das ist für einen Moment wie Wellness, und entspannt mich sehr. Auch wenn es wirklich nicht lange ist. Aber wir haben hier so doofe Ampeln, da schaff ich es oft erst auf den zweiten Rutsch, da steht man dann schon einen Moment. Da kann ich nur sagen „Danke, für den kurzen Moment Wellness“.

#Ruhe
Auch mal ganz wichtig. Wenn ich im Auto sitze, mach ich auch mal den Radio aus und schweige. Manchmal brauch ich auch einfach nur Stille, bei dem ganzen Gebrüll. Wenn ich das hier so schreibe, denk ich mir gerade, da muss man ja den Eindruck bekommen, ich sitze nur im Auto. So ist es nicht. Aber ich fahre schon viel herum mit dem Auto. Dort komme ich am besten zur Ruhe.

Statt Lieferservice, das Essen vom Restaurant selber abholen; spektakulär. Das gibt mir wieder ein Zeitfenster, für einen kurzen Moment für mich zu sein und zu tun was ICH grad will. Laut sein oder leise sein. Nicht mal das stille Örtchen, bei uns Zuhause, ist bei uns ein stilles Örtchen. Vielleicht ein lautes Örtchen oder eine Rock-Konzert-Bühne. Mein Sohn singt auch sehr gerne; am liebsten wenn er wegen dem Kleinen leise sein soll. Oder vielleicht der Bodensee in meinem Klo, der aber nur zur Hälfte in das Waschbecken passt, grrr… wie kann man in 20 Sekunden ein Waschbecken so zum Überlaufen bringen und eine Überschwemmung verursachen. Ohne meinen Sohn schaffe ich es nämlich nicht aufs laute… äh stille Örtchen („Ich geh mit, Mama“, ähhh ja…). Als ich schwanger war, dachte ich, es ist schön, die Kinder beim pieseln dabei zu haben (das ist nur solange schön, solange man schwanger ist *lach*).

#bloggen – Ach ja und bloggen natürlich!
Das ist was, was ich nur für mich mache. Die meisten Freunde, oder Leute aus meiner Familie wissen noch nicht mal, dass ich blogge. Das ist was, was ich nur für mich mache. Das ist für mich Kommunikation. Und der Kontakt zur Außenwelt. Und so kann ich meine Ideen und Gedanken verarbeiten und weitergeben. Ich habe was zu sagen. Und hier habe ich das Gefühl, es hört sich jemand an. Auch wenn ich es ganz schön knackig finde und mich wirklich frage, wie das die ganzen Mütter mit Mamablog hinbekommen, neben dem u.U. arbeiten, Haushalt und eben Kinder, auch noch zu bloggen, finde ich dennoch auch die Zeit, zu bloggen. Es macht mir sehr viel Spaß und es entspannt mich.

Ja, das sind meine kleinen #MamaSuperPausen. Was soll ich sagen, es funktioniert für mich. Nur so flutscht der Alltag bei mir. Mit Pausen. Warum Stress machen, wenn es auch ohne geht. Es sind oft die kleinen Dinge, die einem helfen und die Laune verändern. Einfach mal nach getaner Arbeit hinsetzen, Füße hochlegen und ohne schlechtes Gewissen, ein Stück Lieblings-Schokolade essen und genießen. Das rockt.

In diesem Sinne, eine schöne Woche, heute ist Bergfest 😊

Viele Grüße aus der Mamawelt36


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Verfasst von

Ein Mamablog über das Mama-sein und das wundervolle Leben mit unseren Kindern: bunt und lebendig.

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