Burnout bei Müttern – Typische Symptome

Liebe Leserinnen und Leser,

früher dachte man, nur hochgestresste Manager könnten vom Burnout betroffen sein. Das ist falsch. Vielmehr kann es jeden treffen. Jeden, der dauerhaft unter Stress steht und sich im gefühlten Hamsterrad befindet. Vor allem Mütter sind gefährdet, da sie oft der Dreifachbelastung Job-Haushalt-Familie ausgesetzt sind, sich permanent verausgaben und oft wenig Anerkennung für ihre Leistung bekommen.

Kommen dann noch Probleme mit dem Teenager hinzu, ist die Grenze der Belastbarkeit oft erreicht. Allerdings gibt es ein paar Faktoren, die jemanden anfälliger für einen Burnout machen, und umgekehrt gibt es auch Maßnahmen, die einen Burnout verhindern oder zumindest unwahrscheinlicher machen.

Lesen Sie in diesem Text, wer eher Gefahr läuft, in einem Burnout zu landen, und was Sie tun können, um einem Burnout vorzubeugen. Außerdem können Sie in einem Selbsttest herausfinden, ob Sie Burnout-gefährdet sind und was Sie dann tun sollten.

Ein Burnout ist eine persönliche Krise, die mit hochgradiger emotionaler Erschöpfung, starken Überforderungsgefühlen und sozialem Rückzug einhergeht. Das „Ausgebranntsein“ stellt sich jedoch nicht von heute auf morgen ein. Vielmehr entsteht dieser krisenhafte Zustand über einen längeren Zeitraum hinweg in einem schleichenden Prozess. Daher ist es wichtig, schon die ersten Anzeichen eines Burn – outs zu entdecken und zu prüfen, ob Sie tendenziell zur Risikogruppe gehören.

Lesen Sie im nachsthend welches die drei Risikofaktoren für ein Burnout sind!

Die drei Risikofaktoren für ein Burnout
von Jan-Uwe Rogge

Nicht alle gestressten Menschen sind gleichermaßen gefährdet, einen Burnout zu entwickeln. Folgende Faktoren begünstigen nachgewiesenermaßen eine Erschöpfungsdepression:

1. Überhöhte Ansprüche an sich selbst und Perfektionismus. Wenn Sie sich ständig zu viel abverlangen, dann überfordern Sie sich. Das geht auf Dauer an die körperliche und psychische Substanz.

Tipp: Prüfen Sie kritisch, inwieweit Sie diesbezüglich betroffen sind, woher das kommt und wie Sie das ändern können.

2. Übertriebenes Verantwortungsbewusstsein: Wenn Sie sich permanent für alles zuständig fühlen, ist auch das auf Dauer ungesund. Vor allem, wenn Sie selbst dabei ständig zu kurz kommen. Da Elternschaft ja ohnehin zum Teil daraus besteht, sich zugunsten der Kinder zurückzunehmen, sind insbesondere Mütter gefährdet.

Tipp: Achten Sie darauf, in einem gesunden Maß egoistisch zu bleiben und tun Sie sich öfter selbst etwas Gutes.

3. Mangelnde Anerkennung: Wenn Sie darunter leiden, dass Sie für Ihre Tätigkeiten im Job, Haushalt und in der Familie zu wenig Wertschätzung erfahren, kann das ebenfalls langfristig in einem Burnout münden

Tipp: Fordern Sie hin und wieder freundlich eine anerkennende Rückmeldung ein, zum Beispiel von Ihrem Partner, Freunden oder Kolleginnen. Und machen Sie sich selbst klar, was Sie Tag für Tag alles leisten!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Jan-Uwe Rogge